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Neuer EU-Präsident Juncker will bindendes Energieeffizienz-Ziel

16.07.14

Der designierte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der Manuel Barroso im November ablösen wird, hat in einer ersten Rede angekündigt, aktiv gegen den Klimawandel vorgehen zu wollen. Juncker erklärte, dass er ein bindendes 30 %-Effizienzziel bis 2030 einführen wolle. Auf seiner Homepage bezeichnet er Europas Energiepolitik als eine von fünf Prioritäten: "Wir müssen den Anteil erneuerbarer Energien auf unserem Kontinent erhöhen. Dies ist nicht nur eine Frage verantwortungsvoller Klimapolitik, sondern eine Notwendigkeit für eine Industriepolitik, die darauf abzielt mittelfristig bezahlbare Energie zu sichern. Ich möchte, dass die europäische Energieunion zum Weltmeister erneuerbarer Energien wird." Im Februar 2015 will Juncker ein 300 Milliarden Euro umfassendes Wachstums- und Investitionsprogramm aus öffentlichen und privaten Mitteln vorlegen.

Junckers Guidelines (EU, abgerufen am 16.7.2014)