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Klimaschutzplan: 1,2 Mrd. Euro für Gebäudesanierung - 20 Prozent der Emissionen durch Heizung, Warmwasser und Beleuchtung

04.12.14

Laut dem soeben beschlossenen Klimaschutzplan der Bundesregierung soll die energetische Gebäudesanierung, derzeit mit 50 Millionen Euro ausgestattet, aufgestockt werden. Für die Gebäudesanierung soll es steuerliche Anreize geben. Von 1,2 Milliarden Euro wurde im Kabinett gesprochen. Allerdings muss erst mit den Bundesländern verhandelt werden, wie dies genau umgesetzt werden könnte. Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbuchen laut Bundesregierung für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung einen Anteil von 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Sie stehen für fast 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes. 

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat in aufwändigen Studien herausgefunden, dass durch energieeffiziente Gebäude der Energieverbrauch um 76 Prozent reduziert werden kann. Bevor jedoch ein Haus durch Wärmedämmung von außen energetisch saniert wird, sollte vor allem die Heizungsanlage überprüft werden, warnt Dieter Blümmel vom Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzervereine, Haus und Grund Berlin. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte er : "Wann immer eine Heizung älter als 20 Jahre ist, sollte man sich das überlegen. Meistens rechnet sich das auch in einem überschaubaren Zeitraum und vor der Heizung gibt es noch ein paar Dinge, die man beherzigen sollte. Also, was sich immer lohnt, ist Dämmung der obersten Geschossdecke, Dämmung der Kellerdecke, Dämmung, das ist schon lange vorgeschrieben, der Rohre für Warmwasser im Keller, dort geht eine Menge an Heizung verloren."

Zur Originalquelle (BMUB, Dezember 2014)

Zur Originalquelle (Bundesregierung, abgerufen am 4.12.2014)