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IEA: Energieeffizienzmaßnahmen sind wesentlich, um Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen - Gebäudesektor am wichtigsten

11.06.13

Der neue Bericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA) "Redrawing the Energy-Climate Map" zeigt, dass Investitionen in mehr Energieeffizienz nicht nur bares Geld sparen, sondern auch das effektivste Mittel sind, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Die IEA rechnet im "4-für-2-Grad-Szenario" vor, dass Effizienz-Maßnahmen bis zum Jahr 2020 weltweit 1,5 Gigatonnen an CO2-Emissionen einsparen können. Unter den vier Maßnahmen zur Reduktion von Klimagasen, die die Erwärmung auf zwei Grad begrenzen sollen, ist die Einführung von Energieeffizienz-Politikmaßnahmen die wichtigste. Die anderen drei Maßnahmen sind die Reduktion von Methan-Emissionen, eine teilweise Aussetzung von Subventionen für fossile Rohstoffe und die Begrenzung der Laufzeit ineffizienter Kohlekraftwerke.

Die größtmöglichen Energieeinsparmöglichkeiten liegen laut IEA-Bericht im Gebäudesektor: Das Energieeffizienzpotential bei "Wärmeenergie & Kühlung", sowie "Elektrogeräten & Beleuchtung" sei noch lange nicht ausgeschöpft. Dabei müsse mehr Klimaschutz nicht mehr Geld kosten, so Fatih Birol. Die Einsparungen durch weniger Energieverbrauch überstiegen langfristig die getätigten Investitionen in effizientere Produkte. Wie groß die Einsparungen sein können, zeigen aktuell die USA: Der Einsatz von LED-Lampen führte dort im Jahr 2012 zu Einsparungen von Energiekosten in Höhe von 675 Mio. US-Dollar, wie das US-Energieministerium (DOE) jetzt erklärt hat.

Zur Studie (Juni 2013)
Zur Originalquelle (DOE, Juni 2013)