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DIW: Investitionen in Wärmedämmung können bis 2050 46,5 Mrd. Euro einsparen - 30.000 neue Jobs bis 2020

23.01.14

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rät in einer neuen Studie zu mehr Investitionen in Energieeffizienz und Gebäudesanierung. Die eingesparten Energiekosten seien langfristig deutlich höher als die notwendigen Zusatzinvestitionen. Wärmedämmung schone nocht nur das Klima, sondern könne auch die Einkommen steigern (BIP +1%). Bis 2020 könnten 30.000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Gebäudesanierung entstehen.

Tatsächlich gehen rund 40 Prozent des Energiebedarfs auf das Konto von Heizungen in Häusern und Gewerbeimmobilien. Deshalb müssten für die energetische Gebäudesanierung bis zum Jahr 2020 zusätzliche 7,4 Milliarden Euro investiert werden. Dem stünden eingesparte Energiekosten von 3,8 Milliarden Euro gegenüber. Bis zum Jahr 2030 lägen die Mehraufwendungen für die Sanierungsmaßnahmen bei 9,0 Milliarden Euro und würden durch Einsparungen von 11,1 Milliarden Euro bei den Energieausgaben sogar übertroffen. Bis 2050 würden Sanierungskosten von 14 Milliarden Euro stolze 32 Milliarden Euro an Einsparungen gegenüber stehen.

Zur Originalquelle (DIW, Janaur 2014)